Behandlungsspektrum

Eine Störung des seelischen Befindens liegt dann vor, wenn ein Mensch aus dem seelischen Gleichgewicht kommt und darunter leidet oder ein deutlich negativer Einfluss seiner seelischen Verfassung auf die private oder berufliche Situation zu beobachten ist.

Psychische Störungen aus meinem Behandlungsspektrum sehen Sie jeweils mit kurzen Erklärungen im Folgenden aufgelistet: 

 

 

Ängste und Phobien: Es gibt unterschiedliche Erscheinungsformen von Angststörungen. Mansche betroffene Menschen leiden unter anhaltenden, quälenden Sorgen über die Gesundheit ihrer Familie oder über die Zukunft. Andere wiederum berichten von plötzlichen Panikattacken, die Todesängste auslösen können.  Es kommt auch vor, dass Menschen für sie früher alltägliche Dinge wie Bus- oder Autofahren, einen Einkauf in einem vollen Supermarkt nicht mehr aushalten oder eine Angst vor anderen Menschen bzw. dem Sprechen vor anderen Menschen entwickelt haben. Diese Ängste können vor reale Gefahren schützen, kritisch werden sie dann, wenn sie ihre Warnfunktion verloren haben und sie das gesamte Leben bestimmen und so einen Menschen daran hindern, das von ihm gewünschte Leben zu führen.

 

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Belastungsstörungen/ Traumafolgestörungen: Als traumatisch erlebte Ereignisse (z.B. Schwere Unfälle, Erkrankungen und Naturkatastrophen, aber auch Erfahrungen erheblicher psychischer, körperlicher und sexueller Gewalt sowie schwere Verlust- und Vernachlässigungserfahrungen) können bei fast jedem Menschen eine tiefe seelische Erschütterung mit der Folge einer Überforderung des angeborenen biologischen Stresssystems verursachen. Die Überflutung des Gehirns im Rahmen einer überwältigenden Stressreaktion behindert  die angemessene Verarbeitung des Erlebten mit der Folge, dass der Betroffene die gemachte Erfahrung nicht wie gewohnt in seinen Erlebnisschatz integrieren und dann wieder Abstand davon gewinnen kann. Dieser Umstand kann dazu führen, dass der Organismus auf einem erhöhten Stressniveau verharrt und charakteristische Folgebeschwerden wie Schuld-und Scharmerleben entwickelt.

 

Chronisches Erschöpfungssyndrom (Burn- Out): In einer Arbeitswelt, die durch wachsende Anforderungen auf der einen Seite und einen Mangel an Anerkennung und Wertschätzung auf der anderen Seite geprägt ist, leiden in der Folge immer mehr Menschen unter psychischen Symptomen wie Schlafstörungen, Resignation, Gereiztheit und innerer Anspannung. Vor alle Menschen voller Ideale und viel Einsatzbereitschaft trägt ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines chronischen Erschöpfungssyndroms (Burn-Out) in sich.

 

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Depressionen:  Erschöpfung, Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit- die sind normale Empfindungen, die jeder Mensch kennt. Wer sich jedoch über Wochen freudlos und traurig fühlt, schnell und bei kleinsten Anstrengungen erschöpft ist, hoffnungslos in die Zukunft blickt, leidet unter einer Depression. Meist kommen wird diese zusätzlich begleitet von Schlafstörungen, Interessensverlust, einer ausgeprägten inneren Unruhe sowie Leere. Auch Konzentrations- und Gedächtnisschwierigkeiten sowie verstärktes Grübeln und Minderwertigkeitsgefühle können ein Symptom der Depression sein.

 

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Dysfunktionale Persönlichkeitsstile: Wer Schwierigkeiten erlebt, erfüllende und stabile zwischenmenschliche Beziehungen zu führen, wiederholt dieselben Enttäuschungen oder Konflikte erlebt, trägt möglicherweise selbst durch seine Wahrnehmungs-, Denk- und Verhaltensmuster zu diesem Verlauf bei. Ein möglicher Grund sind bestimmte zugrunde liegende Muster bzw. Schemata, die häufig durch eine Frustration von Grundbedürfnissen in der Kindheit und Jugend entstanden sind.

 

Essstörungen: Ein auffälliges Essverhalten allein ist noch keine Ess-
störung und muss es auch nicht werden. Doch der Übergang ist fließend. Immer mehr Menschen sind neben der Magersucht sowie der Bulimie von der Binge- Eating Störung betroffen. Kennzeichnend für diese, ist das Vorkommen von unkontrollierten Essattacken, de zu einem starken Übergewicht  und einer Vielzahl emotionaler Probleme führen.

 

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Somatoforme Störungen: Betroffene Menschen leiden unter körperlichen Symptomen (z.B. Herz-Kreislauf/Magen-Darm Beschwerden), für die keine bzw. keine ausreichende körperliche Ursache gefunden wurde. Die von den Betroffenen wahrgenommenen Schmerzen sind nicht eingebildet sondern real, lassen sich jedoch nicht durch Medikamente/Operationen auflösen. Anstatt dessen müssen die dahinterliegenden psychischen Ursachen erkannt und behandelt werden.

 

Sucht: Bei einer Abhängigkeit von Alkohol, Drogen oder Medikamenten muss zunächst eine Entzugs- und Entwöhnungsbehandlung stationär unter medizinischer Aufsicht erfolgen. Erst im Anschluss daran, ist eine ambulante psychotherapeutische Behandlung möglich.

 

Zwang: Rituale sind Bestandteile jeder Kultur, sie bieten gerade in emotional bedeutsamen Situationen Orientierung und Hilfestellung. Darin kann man durchaus eine Parallele zu zwanghaften Ritualen sehen. Ähnliches gilt für Gewohnheiten des Alltags, deren Automatismus und Selbstverständlichkeit den Ablauf des Lebens erleichtert. Sowohl von kulturellen Ritualen als auch von Alltagsgewohnheiten zu unterscheiden sind klinisch relevante Zwänge. Wer unter diesen leidet, muss bestimmte Tätigkeiten immer und immer wieder ausführen, obwohl er Widerstand leistet und im Prinzip weiß, dass diese unsinnig sind. Die betreffende Person erlebt durch die sich wiederholenden Gedanken (wie z.B.: „Ich könnte meinem Kind etwas antun“) oder Handlungen (wie z.B.: Waschzwang) massive Beeinträchtigungen des Alltags/der Lebensqualität.

 

 

 

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